top of page

Unterglasmarkise mit Handkurbel oder Motor – was passt besser?

Autorenbild: Thomas Mattausch
Thomas Mattausch
27. Mai
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Sept.


Eine Unterglasmarkise kann manuell mit einer Handkurbel oder komfortabel mit einem Elektromotor bedient werden. Beide Varianten beschatten das Terrassendach zuverlässig. Unterschiede bestehen vor allem beim Bedienkomfort, beim Stromanschluss und beim Anschaffungspreis.


Welche Bedienungsart besser passt, hängt von der Größe der Markise, der Nutzungshäufigkeit und Ihren persönlichen Anforderungen ab. Dieser Vergleich hilft Ihnen bei der Entscheidung.


T90 Unterglasmarkise mit Handkurbel nach Maß

Unterglasmarkise mit Handkurbel oder Motor: die wichtigsten Unterschiede

Kriterium

Handkurbel

Elektromotor

Bedienung

Manuell durch Drehen der Kurbel

Per Schalter, Funkhandsender oder Smart Home

Stromanschluss

Nicht erforderlich

230-Volt-Anschluss erforderlich

Bedienkomfort

Gut bei kleineren und mittleren Anlagen

Besonders komfortabel bei häufiger Nutzung

Anschaffungspreis

In der Regel günstiger

Durch Motor und Steuerung meist höher

Installation

Keine elektrische Installation notwendig

Je nach Anschluss ist eine Elektrofachkraft erforderlich

Automatisierung

Nicht möglich

Je nach Ausstattung möglich

Die Tabelle zeigt die grundlegenden Unterschiede. Entscheidend ist jedoch, wie groß Ihre Unterglasmarkise ist und wie häufig Sie diese bedienen möchten.


Wann ist eine Unterglasmarkise mit Handkurbel sinnvoll?


Eine Unterglasmarkise mit Handkurbel eignet sich besonders für Kunden, die eine einfache und preisgünstige Beschattung ohne elektrische Installation suchen.

Beim Drehen der Kurbel wird das Markisentuch über das Gegenzugsystem aus- oder eingefahren. Ein Motor, ein Funkempfänger und ein Stromanschluss werden dafür nicht benötigt.


Eine Bedienung per Handkurbel bietet sich insbesondere an, wenn:


  • am Terrassendach kein Stromanschluss vorhanden ist

  • eine zusätzliche elektrische Installation vermieden werden soll

  • die Markise nur gelegentlich bedient wird

  • eine möglichst einfache technische Lösung gewünscht ist

  • der günstigere Anschaffungspreis wichtig ist

  • bewusst auf Motor und elektronische Steuerung verzichtet werden soll


Für kleinere und mittlere Terrassenüberdachungen kann die Handkurbel eine praktische Lösung sein. Bei sehr großen Anlagen oder häufiger Bedienung kann das manuelle Ein- und Ausfahren dagegen weniger komfortabel werden.

SOLATEX bietet mit der VARISOL T90 Unterglasmarkise mit Handkurbel ein manuell bedienbares Modell nach Maß an. Die T90 ist bis zu einer Breite von 550 cm und einem Ausfall von 400 cm erhältlich und benötigt keinen Stromanschluss.


Wann ist eine elektrische Unterglasmarkise besser?


Eine elektrische Unterglasmarkise empfiehlt sich, wenn hoher Bedienkomfort gewünscht wird oder die Markise häufig ein- und ausgefahren werden soll.

Der Elektromotor übernimmt die Bewegung des Markisentuchs. Abhängig von Motor und Ausstattung erfolgt die Bedienung über einen fest installierten Schalter, einen Funkhandsender oder ein kompatibles Smart-Home-System.



Unterglasmarkise elektrisch SOLATEX UG 50



Eine elektrische Bedienung ist besonders sinnvoll, wenn:


  • die Unterglasmarkise regelmäßig genutzt wird

  • eine größere Fläche beschattet werden soll

  • eine komfortable Bedienung wichtig ist

  • die Markise per Funkhandsender gesteuert werden soll

  • eine Einbindung in ein Smart-Home-System geplant ist

  • eine automatische Sonnensteuerung gewünscht wird


Bei einer Nachrüstung sollte frühzeitig geprüft werden, wie der Stromanschluss zum Motor geführt werden kann. Bei einem verdrahteten Motor werden zusätzlich Leitungen zum Wandschalter benötigt. Ein Funkmotor benötigt normalerweise nur die Stromversorgung am Motor; die Bedienung erfolgt anschließend über den Handsender.

Weitere Informationen zu Motoren, Funksteuerung und den verfügbaren Modellen finden Sie auf unserer Seite Unterglasmarkise elektrisch.


Welche Variante ist günstiger?


Eine Unterglasmarkise mit Handkurbel ist in der Anschaffung normalerweise günstiger als eine vergleichbare motorisierte Ausführung. Es werden weder Elektromotor noch Funkempfänger, Handsender oder zusätzliche Steuerung benötigt.

Bei einer elektrischen Unterglasmarkise können neben dem Motor auch Kosten für die Stromzuführung und den fachgerechten elektrischen Anschluss entstehen. Dafür bietet der Motor deutlich mehr Komfort.

Der endgültige Preis hängt allerdings nicht nur von der Bedienungsart ab. Auch folgende Merkmale beeinflussen den Gesamtpreis:


  • Breite und Ausfall der Markise

  • gewähltes Modell

  • Markisenstoff

  • Gestellfarbe

  • Motor- und Steuerungsausführung

  • zusätzliche Ausstattung

  • Selbstmontage oder Fachbetriebsmontage


Deshalb sollte die Entscheidung nicht allein nach dem Preis getroffen werden. Eine regelmäßig genutzte oder besonders große Unterglasmarkise kann den Mehrpreis eines Motors durch die angenehmere Bedienung rechtfertigen.


Handkurbel oder Motor – unsere Empfehlung


Eine pauschal bessere Bedienungsart gibt es nicht. Für eine gelegentlich genutzte Unterglasmarkise ohne vorhandenen Stromanschluss ist die Handkurbel häufig vollkommen ausreichend. Sie ist einfach aufgebaut, unabhängig vom Strom und in der Regel günstiger.


Bei größeren Anlagen und häufiger Nutzung empfehlen wir eher einen Elektromotor. Das Ein- und Ausfahren ist bequemer und kann je nach Ausstattung über Funk, Sensoren oder ein Smart-Home-System gesteuert werden.

Kurz zusammengefasst:


  • Handkurbel: sinnvoll für preisbewusste Käufer, gelegentliche Nutzung und Terrassendächer ohne Stromanschluss

  • Elektromotor: sinnvoll für häufige Nutzung, größere Anlagen und höheren Bedienkomfort


Sie möchten verschiedene Modelle, Größen und Bedienungsarten vergleichen? Auf unserer Übersicht finden Sie alle : Unterglasmarkisen und Unterdachmarkisen nach Maß.


Weitere Themen die Sie interessieren könnten:

Kommentare


bottom of page